yo,
heute ist der letzte Karnevalstag zu ende gegangen, nur hartgesottene hardcorefans würden heute noch einmal den vormittag in olinda verbringen.
Dazu gehöre ich definitiv nicht.
Was soll ich sagen, der Karneval war ein wenig enttäuschend. Ob es an der sengenden Hitze tagsüber, oder an den Platzregen abends lag, oder an den unmotivierten Gringos (sprich uns: mein französischer Freund und ich)? Man weiß es nicht.
Jedenfalls verbrachten wir den ersten Tag in Olinda (Tag is übertrieben, es waren knapp 2 h), ausgestattet mit ein paar Reais, Fettfilm LSF 60 auf der Haut und wagen Vorstellungen von der Veranstaltung.
Wie erwähnt, wir waren ein wenig enttäuscht von den dortigen Geschehnissen. Im nachhinein erfuhr ich, dass wir wohl zu spät dort waren, DER Karneval wird dort vormittags gefeiert, sprich dutzende Musik -und Tanzgruppen, "blocos", die u.a. den pernambucanischen Rythmen frönen, Frevo, Maracatu...Schade, hole ich iiiirgendwann nach.
Warum weiß ich nicht genau, aber auch in den nächsten Tagen haben wir uns nicht dazu motivieren können vormittags in Olinda aufzukreuzen, stattdessen blieben wir in unserem Bairro und vertrieben uns die Zeit bis zum Abend mit Essen gehen (wie gehabt, Reis, Bohnen, Fleisch und ab und zu ein Burger) und Schlafen. Viel Schlafen.
Abends verlagert sich die Karnevalsparty traditionell nach Recife Antigo, das alte Zentrum Recifes. Verglichen mit dem Rest der Stadt ein wunderhübsches Viertel und eine passende Kulisse für das Geschehen. Straßen, Gassen und Gebäude sind geschmückt, überall wird mit Fleisch und Bier gedealt, die ganze Stadt scheint auf den Beinen zu sein.
Auch hiervon waren wir die ersten Abende enttäuscht, die passende Erklärung lautet Regen, Müdigkeit und noch irgendwas. Also kann man dem Fest erstmal nichts vorwerfen.
Von den anderen Studenten aus der Pension erfuhren wir, dass sie eine super party hatten, im Regen zu elektro getanzt klingt ja auch nicht schlecht. Bloß haben wir zu dieser Uhrzeit schon wieder geschlafen, haha.
Wie hat man sich das vorzustellen? Viele Menschen (durch den Regen aber reduziert) jeden Alters, Musik aus jeder Ecke, kleine Blocos die trompetend durch die Gassen ziehen, mehrere Bühnen mit namhaften brasilianischen Künstlern und viiielen Buden. Und nicht zu vergessen einer beschwingenden Atmosphäre.
So viel dazu...
Anmerkung: Blog verspätet gepostet.
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ey dicker-SCHLAF NICHT SO VIEL!!!!!!!!!!!!!!!
AntwortenLöschenJa, dem schließ ick mir an! Alter pennen kannste och woanders, aktivier dich mal und komer nich, Junge!!!
AntwortenLöschenBig Up.
Greetz aus der Hood!
...is ja gut, man darf ja wohl ma n bissl komern in den ersten wochen,oda!? Heute z.B. hab ich nur 10 h geschlafen ;) Scheint auf jeden Fall ein sehr emotionales Thema zu sein, ich werde weiterhin berichten!!!
AntwortenLöschenChau jungs, ich träum von euch!!! (was ja wiederum das viele schlafen legitimiert oder!? Great success...)
Biiiiiiiig Up!
Hey Malte, hier is die Fastenzeit ausgebrochen und kaum einer trinkt noch Alkohol, was zuletzt an eeeeeinigen guten Abstürzen lag. Wünsch mich zurück nach Portugal oder zumindest Sonne. Beneide dich sehr. Sitz grad in Falkenbrunn vorm Rechner, sortiere üüüürgendwelche EndNote Dateien für das Asthmaprojekt und snack faden Salat. Schön isses nich. Bin gespannt auf nächsten Bericht.
AntwortenLöschenBesos y abrazos (ich weeß, aber port. kann ich nich)